[Eine Übersicht über meine Artikel für das Handelsblatt finden Sie auch in meinem Autorenprofil bei Handelsblatt.com. Deutsche Blog-Beiträge finden Sie im Handelsblog von Handelsblatt.com]
Wie Umweltsünder das Wachstum bremsen
Statistiken zu Wohlstand und Wachstum ignorieren einen wichtigen Faktor: die Umweltverschmutzung. US-Forscher haben jetzt eine Methode entwickelt, um das zu ändern. (Handelsblatt, 6.10.2011, weiter lesen)
Neue Eigenplagiate bringen Züricher Top-Ökonomen unter Druck
Der Züricher Volkswirt Bruno Frey hat offenbar nicht nur einmal ein paar Querverweise vergessen, sondern systematisch bei sich selber abgeschrieben. Das “FreyPlag” im Internet deckt zahlreiche haarsträubende Fälle auf. (Handelsblatt, 12.9.2011, weiter lesen)
Warum uns Städte reich machen
Ökonomen halten sie für eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit: urbane Zentren. Ohne Ballungsräume gäbe es keinen Wohlstand. Was ist das wirtschaftliche Geheimnis der Metropolen? (Handelsblatt, 1.8.2011, weiter lesen)
Die große Illusion vom Sparen
Die Regierungen der Euro-Zone überbieten sich mit Spar-Ankündigungen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Versprechen auch einhalten, ist gering, zeigt eine neue IWF-Studie. (Handelsblatt, 18.8.2011, weiter lesen)
Die Ökonomie der Unruhen
Vor einem Jahr verordnete Premierminister Cameron Großbritannien ein hartes Sparpaket. Nun brechen auf der Insel bürgerkriegsähnliche Zustände aus. Gibt es einen Zusammenhang? (Handelsblatt, 13.8.2011, weiter lesen)
Wie Regierungen ihre Prognosen frisieren
Regierungen rund um den Globus färben ihre Vorhersagen zu Wachstum und Staatsfinanzen systematisch schön, zeigt eine neue Studie. Der Stabilitätspakt hat in Europa alles nur noch schlimmer gemacht. Aber es gibt einen Ausweg. (Handelsblatt, 1.8.2011, weiter lesen)
Traktoren, Targetsalden, Trugschlüsse – HWS hat sich verrannt
Vor ein paar Tagen habe ich hier über die fragwürdigen Medienkampagnen von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn geschrieben. Je tiefer ich mich in seine aktuelle These zur Euro-Krise einarbeite, desto gruseliger ist seine Argumentation und desto abstruser erscheinen mir seine Schlussfolgerungen. Ein Blog über Target-Salden, Traktoren und Trugschlüsse. (Handelsblog von Handelsblatt.com, 3.6.2011, weiter lesen)
Die fragwürdigen Kampagnen des Hans-Werner Sinn
Wie kein anderer deutscher Ökonom bestimmt Hans-Werner Sinn die wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland. Er setzt dabei auf fragwürdige Kampagnen. Die funktioniert stets nach dem gleichen Muster: Sinn hat einen im Kern durchaus richtigen Gedanken, den er dann aber so weit zuspitzt und ins Extreme überspannt, dass nur noch ein Zerrbild übrig bleibt – Sinn aber verkauft als nahezu ewige Wahrheit. (Handelsblog von Handelsblatt.com, 30.5.2011, weiter lesen)
Angriff auf das Establishment
Ökonomen in aller Welt wollen ihr Fach erneuern, für andere Analyseansätze öffnen und die Dominanz der Amerikaner brechen. Dafür haben die World Economics Association gegründet – und werden von Mitgliedern überrannt. (Handelsblatt, 26.5.2011, weiter lesen)
Routine schlägt Jugend
Ältere Arbeitnehmer sind weniger produktiv als junge, oder? Zwei Ökonomen haben Daten eines Lkw-Werks von Mercedes ausgewertet – und kommen zu erstaunlichen Ergebnissen. (Handelsblatt, 12.05.2011, weiter lesen).
Weniger Depressionen, längeres Leben – wie uns die Ehe gut tut
Es war die Hochzeit des Jahrzehnts. Prinz William und Kate Middleton haben sich Ende April das Ja-Wort gegeben – aus rein wissenschaftlicher Sicht eine kluge Entscheidung. (Handelsblatt, 28.04.2011, weiter lesen)
Lasst die Banken ruhig wegziehen
Große Finanzinstitute drohen mit dem Wegzug, wenn ihnen die Finanzwächter zu enge Fesseln anlegen. Für die betroffenen Länder wäre das kein großer Verlust. (Handelsblatt, 27.04.2011, weiter lesen)
Konjunkturpolitik – Keynes und die Mafia
Wirken staatliche Konjunktur-Programme oder nicht? Neue Studien zeigen, dass aktive Fiskalpolitik sehr wohl funktioniert. Zu verdanken ist haben wir diese Erkenntnis unter anderem der italienischen Mafia. (Handelsblatt, 19.4.2011, weiter lesen)
Finanzkrise – Die Spur des Geldes
Der Kollaps des Finanzsystems hat die meisten Experten kalt erwischt. Doch hätten sie die Finanzströme in der Wirtschaft genauer im Blick gehabt, hätten sie die Risiken erkennen können, zeigt eine Studie von englischen Notenbank-Ökonomen. (Handelsblatt, 19.4.2011, weiter lesen)
Wie der Welthandel die Bisons ausrottete
Wie frei sollen Märkte sein, wie viel staatliche Regulierung ist nötig? Die Ausrottung der Bisons in Nordamerika ab 1870 zeigt: Der ungezügelte Kapitalismus richtet massiven Schaden an. (Handelsblatt, 11.4.2011, weiter lesen)
Warum Großbanken ein Sicherheitsrisiko sind
Riesige Finanzkonzerne sind für Volkswirtschaften eine Gefahr, zeigen britische Wirtschaftsforscher in einer neuen Studie. Je größer eine Bank ist, desto riskantere Geschäfte geht sie ein – weil ihre Manager wissen, dass der Staat sie im Zweifel auffangen muss. (Handelsblatt, 31.3.2011, weiter lesen)
Basel III bändigt Banken nicht
Forscher und Aufseher fordern deutlich härtere Auflagen für Geldinstitute. Nur dann lasse sich das Risiko neuer Finanzkrisen deutlich senken. Studien zeigen zudem: Die Gegenargumente der Lobbyisten gehen ins Leere. (Handelsblatt, 28.3.2011, weiter lesen)
Die Lehren von 1755
In jeder Krise steckt eine Chance – das gilt auch für Naturkatastrophen. Wie das geht, haben die Portugiesen nach dem fatalen Erdbeben von 1755 gezeigt. (Handelsblatt, 21.3.2011, weiter lesen)
Erdbeben – die überschätzten Langzeitfolgen
Städte und Regionen erholen sich selbst von schwersten Erbeben viel schneller, als wir es erwarten, zeigen zahlreiche Studien von Wirtschaftsforschern. Das macht Hoffnung für die japanische Wirtschaft – und den Rest der Welt. (Handelsblatt, 21.03.2011, weiter lesen)
Was modernes Management bringt
In einem einzigartigen Experiment mit indischen Webereien zeigen US-Forscher: Westliche Methoden bringen eine deutlich höhere Produktivität. Auch deutsche Unternehmen können von den Erkenntnissen der Wissenschaftler viel lernen – auch hier sind viele Betriebe schlecht gemanagt. (Handelsblatt, 17.3.2011, weiter lesen)
Wenn Unternehmen ihr Personal mit Ruhm und Ehre bezahlen
Unternehmen können ihr Personal zu höheren Leistungen motivieren, ohne dass es Geld kostet – indem sie Preise und Auszeichnungen vergeben. Wie gut das funktioniert, führt eine faszinierende Feldstudie von Ökonomen aus Frankfurt und Mannheim vor Augen. (Handelsblatt, 17.3.2011, weiter lesen)
Die 20 wichtigsten Aufsätze der VWL
Der “American Economic Review” (AER) gehört zu den mit Abstand renommiertesten VWL-Fachmagazinen der Welt. Zum 100. Geburtstag des Fachmagazins hat eine Forschergruppe die 20 wichtigsten Artikel ausgewählt, die dort jemals veröffentlicht wurden. Die Liste ist so etwas wie die “Hall of Fame” der Volkswirtschaftslehre. Sie verrät viel über die großen Trends des Fachs, aber auch über die Vorlieben des Auswahlkomitees, das aus etablierten Vertretern der Profession bestand. (Handelsblatt, 14.2.2011, weiter lesen)
Die Logik der iPhone-Ökonomie
Forscher zeigen am Beispiel des Apple-Telefons, wie der Welthandel funktioniert und warum Wechselkurse heute kaum noch wichtig sind. Mit ihren Erkenntnissen bringen sie traditionelle Vorstellungen über den Welthandel ins Wanken. (Handelsblatt, 10.2.2011, weiter lesen)
“Too Big to Fail” - Wie der Staat die Großbanken subventioniert
Bankenregulierer und Finanzpolitiker haben das „Too big to fail“-Problem in der Finanzbranche unterschätzt, zeigen neue Studien. Allein in den USA summieren sich die versteckten Subventionen für die größten Banken auf mehrere Milliarden Dollar pro Jahr und Institut. Der staatliche Schutz ist so attraktiv, dass er eine zentrale Triebfeder für die vielen Fusionen und Übernahmen in der Branche seit den 90er-Jahren war. (Handelsblatt, 7.2.2011, weiter lesen)
Die selbstgemachte Krise
Per Gesetz befreite US-Präsident Bill Clinton die US-Banken von ihren lästigen Regulierungsfesseln. Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass die Deregulierung eine der Kernursachen der Finanzkrise ist. Sie hat die US-Immobilienblase und die folgende Weltrezession erst möglich gemacht haben. (Handelsblatt, 17.01.2011, weiter lesen)
Wie bei den anonymen Alkoholikern
Auf ihrer Jahrestagung in Denver diskutierte die American Economic Association über die Zukunft ihres Fachs – vor allem darüber, welche Folgen die Finanz- und Wirtschaftskrise für die Ökonomenzunft hat. Wie Ökonomen damit umgehen, dass alte Wahrheiten nicht mehr gelten. (Handelsblatt, 16.01.2011, weiter lesen)
Die Wahrheit über Mindestlöhne
Deutsche Wirtschaftswissenschaftler verkaufen es gern als ein ökonomisches Naturgesetz: Wenn der Staat Mindestlöhne vorschreibt, vernichtet er damit Arbeitsplätze. Unweigerlich und in jedem Fall. Doch die Wahrheit ist deutlich komplizierter. Laut einer Studie der US-Eliteuniversität Berkeley kosten staatliche Lohnuntergrenzen nicht zwangsläufig Jobs. (Handelsblatt, 2.1,2011, weiter lesen)
Vergleichen macht unglücklich
Eine neue Studie zeigt: Wir Deutschen neigen stark dazu, uns mit unseren Mitmenschen zu vergleichen. Je mehr wir uns aber Nachbarn, Kollegen und Freunde zum Maßstab nehmen, desto unglücklicher machen wir uns damit. (Handelsblatt, 29. Juni 2010, weiter lesen)
Attraktive Manager verdienen besser
Gut aussehende Manager steigen schneller auf und verdienen mehr, zeigen Studien. Die Rechnung ist denkbar einfach: Je attraktiver ein Mensch aussieht, desto größer sind seine Erfolgschancen. Aber sind die Beaus auch ihr Geld wert? (Handelsblatt, 10.6.2010, weiter lesen)
Die ökonomische Wahrheit liegt auf dem Platz
Zur Fußball-WM schlägt die Stunde der Ball-Experten. Wirtschaftsforscher zeigen aber, dass ihre Tipps kaum etwas Wert sind. Grund ist vor allem der eine Faktor, der immer wieder von Fans, Spielern und Kommentatoren unterschätzt wird: der pure Zufall. (Handelsblatt, 7. Juni 2010, weiter lesen)
Das Ancien Régime schweigt
Die Finanzkrise hat die moderne Makroökonomie in Verruf gebracht. Theorien die den Mensch als rational und die Finanzmärkte als effizient ansahen, dominierten für Jahrzehnte das Fach, sind aber jetzt gescheitert. Kritiker stoßen jedoch bei führenden Vertreter des Fachs auf taube Ohren. (Handelsblatt, 14.6.2010, weiter lesen)
Was Zentralbanken für ihre Exit-Strategie wissen müssen
Im Kampf gegen die Finanzkrise kaufen die führenden Notenbanken im großen Stil Wertpapiere – neuerdings sogar die EZB. Diese unkonventionelle Geldpolitik ist ein Spiel mit dem Feuer. Eine Exit-Strategie, so eine IWF-Studie, können sich die Zentralbanken von der Bank of Japan abschauen. (Handelsblatt, 17.05.2010, weiter lesen)
Gute Ideen - aber leider wirkungslos
Die “Baseler Grundsätze” sind seit 1997 das Maß der Dinge für gute Bankenaufsicht. Doch Forscher von IWF und Weltbank haben jetzt festgestellt: Die Regeln sind offenbar wirkungslos und machen Banken keineswegs sicherer. Einige Vorschriften sind womöglich sogar kontraproduktiv. (Handelsblatt, 3.5.2010, weiter lesen)
Wachstum schafft nicht zwingend Reichtum
Für unseren Wohlstand ist nicht nur die Höhe des Wachstums zentral. Viel wichtiger ist, dass es wenig Krisen gibt. Wie der “New Deal” die Marktwirtschaft stabiler gemacht hat. (Handelsblatt, 26.04.2010, weiter lesen)
„Unfall, Selbstmord oder fahrlässige Tötung?“
Ross Levine hat das US-Finanzsystem einer gründlichen Autopsie unterzogen. Das Fazit der Leichenschau ist vernichtend: Zentralbank und US-Regierung haben sich der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht. (Handelsblatt, 10.5.2010, weiter lesen)
Das Geheimnis der Leerverkäufe
Die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise hat Leerverkäufe massiv in Verruf gebracht. Doch sollten solche Spekulationen auf sinkende Kurse verboten werden? Neue Studien zeigen: Short Sales sind wichtig für das Funktionieren von Börsen sind. (Handelsblatt, 6.5.2010, weiter lesen)
Sind staatliche Banken besser als ihr Ruf?
Bis zur Krise galten private Geldinstitute als Schlüssel für hohes Wirtschaftswachstum. Neue Studien stellen diesen Konsens nun nachhaltig infrage und haben so einen Streit in dem Fach ausgelöst. Es geht um die Frage, ob staatliche Banken besser sind als gedachet – und darum, mit welcher Methode man das beurteilt. (Handelsblatt, 11.2.2010, weiter lesen)
Millionenangriff auf die etablierte Ökonomie
Investorlegende George Soros ist überzeugt, die etablierte Volkswirtschaftslehre braucht eine radikale Runderneuerung. Mit viel Geld fördert er deshalb eine neue VWL – mit erstem Erfolg: Noch nie ging die Zunft so hart mit sich ins Gericht wie auf der ersten Tagung seines Instituts. (Handelsblatt, 12.4.2010, weiter lesen)
Das Paradox des Schuftens
Für liberale Ökonomen und Politiker ist die Sache klar: Niedrigere Steuern sind der Königsweg aus unserer Wirtschaftskrise. Doch sind Steuersenkungen wirklich ein Mittel gegen die Wirtschaftskrise? Ein Fed-Volkswirt warnt in einer provokanten Studie vor gefährlichen Nebenwirkungen. (Handelsblatt, 22.3.2010weiter lesen
Das Schweigekartell durchbrechen
In vielen Unternehmen verbreiten Chefs Angst und Schrecken – und die Mitarbeiter behalten ihre guten Ideen lieber für sich. Doch es gibt Mittel und Wege, wie Firmen dieses Kartell des Schweigens brechen können, hat ein US-Forscherteam herausgefunden. (Handelsblatt, 12.4.2010, weiter lesen)
Der britische Starkoch Jamie Oliver kämpft seit Jahren für gesündere und frischere Mittagessen in Schulen. Statt Hamburger und Fischstäbchen gibt es an 81 englischen Schulen nun Chili con Carne und Obstsalat. Jetzt zeigt eine Studie: Ohne Fast Food lernen Kinder tatsächlich mehr (Handelsblatt, 1. 4.2010, weiter lesen)